Unser Mitglied

Helmut Leib

Aktive Bürger
stellen sich vor

nach einer Idee von Birgit Lang

Geb.Datum: 15.09.1953

Familienstand: verheiratet, 2 Söhne

Beruf: Pädagoge in allen Lebenslagen

Hobbys:

  • Brillen kaputt machen
  • renovieren
  • trocken legen (Kinder, Häuser...)
  • schreinern
  • pflastern
  • Lagerfeuer machen
  • Ski fahren, surfen
  • kochen
  • Wein trinken
  • Gerüst aufbauen, Gerüst abbauen, Gerüst stehen lassen
  • reisen
  • ...

wohnt in Emersacker seit: September 1988

kommt ursprünglich aus: Erlingshofen ( EU )

Mitglied bei den aktiven Bürgern seit: Gründungsmitglied

Mitgliedschaft in anderen Vereinen: Soldaten- und Kameradenverein, FCE

Helmut Leib

Das Interview mit Helmut Leib führte Birgit Lang


Warum wohnst Du gerade in Emersacker?

Über eine Zeitungsanzeige der Fuggerschen Stiftungen auf den Immobilienseiten. Wir waren schon 1,5 Jahre auf der Suche. Dann sahen wir das Haus und es war Liebe auf den ersten Blick.

Was hat Dich bewogen, Mitglied der aktiven Bürger Emersacker zu werden?

Das hab’ ich mich auch schon oft gefragt... . Welcher Verein denn sonst?

Auf welche Art und Weise engagierst Du Dich für den Verein?

Ich gebe mir jeden Monat die Gemeinderatssitzung. Ich meine, ich müsste zu allem meinen Senf abgeben, und der müsste den Anderen auch noch schmecken.

Was wünschst Du Dir zukünftig für unser Dorf?

  • einen geteerten Radweg nach Welden, einen nach Bocksberg, einen nach Villenbach...und einen nach Lauterbrunn.
  • eine Kneipe mit Guiness vom Fass und Jazz am Wochenende
  • eine Kleinkunstbühne in meiner Scheune
  • einen S-Bahn Anschluss mit Halbstundentakt

Helmut, Du weißt, das kommt ins Internet.

Ist doch wurscht!

  • ein Fitnessstudio im künftigen Geschäftshaus
  • Außerdem wünsche ich mir ein Geschäftshaus im schwäbischen Baustil.
  • Für die Kneipe wünsch’ ich mir, dass alle da hingehen, Ureinwohner, und solche, die es seit Jahren werden wollen.
  • Ich wünsche mir das gute, alte Funkloch für Emersacker und Umgebung. Bin sowieso schon erreichbar genug.
  • Einen Dorfladen, auch als Kommunikationszentrum, falls das mit der Kleinkunstbühne und dem S-Bahn Anschluss nicht klappt

...Ich hätte noch viele Wünsche, aber mit Rücksicht auf die Interviewerin breche ich hier mal ab.

Bist Du gerne im Gemeinderat?

...lacht zwei Minuten...

Jetzt mal ernsthaft: Die aktiven Bürger Emersacker sind nun bald zwei Jahre im Gemeinderat. Wie ist Deine persönliche Bilanz?

Eher enttäuschend für mich. Es ist erschreckend, wie wenig man bewegen kann. Und ich habe das Gefühl, dass es von der Mehrheit gar nicht so gewünscht wird, dass etwas bewegt wird. Oft kommt es mir so vor, als ob es unterschiedliche Informationsebenen gibt.

Macht es dann überhaupt Sinn, dass die aktiven Bürger im Gemeinderat sind?

Auf jeden Fall! Es war unbedingt notwendig, dass man von dem Einparteiensystem weggekommen ist. Nur so kann überhaupt eine Meinungsvielfalt entstehen.

Wie ist die Akzeptanz der anderen Gemeinderatsmitglieder Euch gegenüber?

Bei Einigen ist sie vorhanden. Leider kriegen nur relativ wenige Leute mit, was in den Gemeinderatssitzungen geschieht.

Hat sich der Umgangston, und die Atmosphäre geändert?

Man ist ein bisschen vorsichtiger geworden.

Stell' Dir vor, Du wärst Bürgermeister von Emersacker. Was würdest Du als Erstes tun?

Ich würde versuchen mich überflüssig zu machen. Ich bin der Meinung, ein Dorf mit 1300 Einwohnern braucht keinen eigenen, ehrenamtlichen Bürgermeister mit einer Aufwandsentschädigung, die diesen Begriff konterkariert.

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