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Was du Tolles in Emersacker erlebt hast:

Ferienprogramme

Spiele und Aktionen

gruppenbild_kinder (3K) Unser Ferienprogramm im Sommer 2003

Das Ferienprogramm enthielt heuer zwei Veranstaltungen. Für die Kinder ab neun Jahren war ein zweitägiges Ferienerlebnis in Violau geplant, die Kleinen ab vier Jahre durften die Wichtel im Wald besuchen.

Es versammelten sich rund 25 Kinder und 12 Betreuer mit den Fahrrädern auf dem Schlossplatz.

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Von dort aus ging es durch den Wald nach Violau zum Bruder-Klaus-Heim. Da es sehr heiss war, waren unterwegs viele Trinkstationen vorbereitet. Günter Wiedemann begleitete die Gruppe mit seinem Unimog.

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Er bot damit den Kindern, die dem Weg und der Hitze nicht gewachsen waren, eine Möglichkeit der Anreise. Die Kinder waren sehr begeistert dabei.

Am Zeltplatz in Violau wartete bereits eine Erfrischung und Stärkung auf die Kinder. Bei einer heißen Wasserschlacht in Ruderbooten auf dem See kühlten die erhitzten Teilnehmer bald ab.

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Statt Schweiß rann Seewasser vom Gesicht. Die Kinder tobten sich richtig aus und nutzten die Gelegenheit, die Betreuer mal nass zu machen: Günter, Wolfgang, Albert, Helga, Achim, Stefan, Werner, Gabi und Elfriede trieften.

Gut gelaunt ging es danach ans Bettenbauen. Die Kinder konnten zwischen Strohstadel, Zelt und freiem Himmel auswählen, wie und wo sie die Nacht verbringen wollten. Heiss umkämpft waren vor allem die Plätze im Stroh.

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Am Lagerfeuer brodelte inzwischen die "Fledermaussuppe", die von den sehr hungrigen Gästen ohne Beanstandungen verschlungen wurde. Der süße Nachtisch war ratzefatze weg.

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Mit vollem Bauch machten sich die Kinder auf die Suche nach den Fledermäusen. Der Experte vom Bruder-Klaus-Heim hielt einen sehr anschaulichen Vortrag über die verschiedenen Arten und deren Verhalten.

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Die Fledermäuse waren von ihm auf 21.45 Uhr zum Ausflug vom Violauer Kirchturm bestellt. Sie hielten sich auch prompt daran. Den aufmerksamen Beobachtern entging keine Fledermaus. Zur Verstärkung des Eindrucks machte der Herr über die Fledermäuse noch die Geräusche durch Schallmessungen hörbar.

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Stark beeindruckt und zufrieden ging es zu den Unterkünften zurück.

Wer wollte, konnte noch Fledermausgeschichten am Lagerfeuer hören. Um 23 Uhr war Zapfenstreich. Da die Bettruhe nicht so gern eingehalten wurde, musste Günter (der Jäger) noch ein paar Unruhestifter aus dem Strohstadel ins Freie zu den Mädchen auslagern. Der Rest der Nacht verlief nach Wünschen der Betreuer.

Am Morgen wurde von Karl ein üppiges Frühstück gebracht. Nach dem Morgenappell ging es nochmals in die Ruderboote. Die Wasserschlacht fiel mangels trockener Kleidung für den Heimweg aus.

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Günter verstaute das Gepäck wieder auf seinem Unimog und begleitete den Heimweg mit Getränken und Transportmöglichkeit.

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Erschöpft und etwas müde kamen die Kinder um eine schöne Erfahrung reicher um die Mittagsstunde in Emersacker an.

Eine Woche später durften die Kleinen erstmals an unserem Ferienprogramm teilnehmen.

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Zu Fuss ging es vom Schlossplatz über die Kapelle in den Wald. Um die Gäste auf die Wichtel einzustimmen, durften sie zuerst auf der Wiese ausprobieren, wie Heuschrecken durch Zirpen ihre Artgenossen finden können.

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Mit verbundenen Augen erfuhren sie, wie sich die Fledermäuse bei Nacht mit Schall orientieren.

Im Wald spielten sie das uralte Wichtelspiel "Bäumchen wechsel dich". Durch Tasten und Riechen suchten sich die Kinder vorher ausgesuchte Stellen mit verbundenen Augen. So konnten sie nachfühlen, wie die Wichtel nachts wieder nach Hause finden.

Auf einer vorbereiteten Strecke waren Gegenstände ausgelegt worden, die nicht in den Wald gehören. Bei der aufmerksamen Suche entging den Kinder fast kein Gegenstand. Nur so können die Wichtel die Gefahren im Wald rechtzeitig erkennen.

Zwischendurch gab es eine Stärkung mit Wurstsemmeln und reichlich Getränken.

Zum Abschluss waren die Baumeister gefragt.

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Die Kinder sollten den Wichteln beim Hausbau helfen. Aus den im Wald vorhandenen Materialien entstanden Villen, Zäune, ganze Wichtelsiedlungen.

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Die Kinder waren traurig, als es wieder nach Hause ging, sie hätten noch stundenlang weiterbauen können.

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Aber die Eltern erwarteten sie auf dem Schlossplatz, so mussten zurück. Mit einem Lied und viel gutem Zuspruch bewältigen sie den Weg zurück bravorös. Stolz erzählten die Kinder ihre Erlebnisse den wartenden Eltern.

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