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Tolle Tipps:So bastelst duim Sommer |
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Information von http://www.tvbautipps.de/printimage.php4?id=165
Für den Bau eines Vogelhauses braucht man eine Stichsäge, Schraubzwingen, Leim, Stiftnägel und Schleifpapier.
Hier wird 25mm Sperrholz verwendet, du kannst natürlich auch Leim- oder Vollholz benutzen. Mit der Bodenplatte wird die Größe des Hauses festgelegt: hier sind es 24 x 20 cm. Außerdem benötigt man:
Als erstes müssen die Maße auf das Holz übertragen werden. Beim Anzeichnen der Giebelseite werde diese in einem Winkel von 45o angeschrägt um eine Auflage für das Satteldach zu erhalten.
Zunächst wird das Holz mit einer Stichsäge zugesägt. Unser Tipp: Fixiere das Holz mit Hilfe der Schraubzwingen und einer aufgelegten Latte: so kann die Platte nicht verrutschen und wird nicht beschädigt. Wenn du die Latte parallel zur Schnittmarkierung ausrichtest, kann sie gleichzeitig als Anschlag für die Stichsäge dienen. Ohne Anschlag lässt sich unmöglich ein grader Sägeschnitt herstellen.
Etwas kniffliger wird es bei den beiden Sperrholzplatten für das Dach selbst. Stelle die Säge auf einen Winkel von 45o ein und säge am Besten mit der Holzfaser – so wird der grade Schnitt einfacher gelingen.
Nach dem Sägen solltest du darauf achten, die Kanten mit Schleifpapier zu glätten. Beim Sägen wird Holz immer auf einer Seite ausreißen. Diese Kante wird später nicht zu sehen sein.
Jetzt können die Teile miteinander verleimt werden. Zunächst werden die Front-Teile mit dem Boden verbunden. Den Leim dünn auftragen und dann fest andrücken. Einfacher wird es, wenn du die Leimstelle mit Nägeln fixierst. Dafür solltest du Drahtstifte verwenden, damit das Holz nicht splittert.
Nach demselben Schema werden dann die Seitenteile angebracht.
Etwas Schwieriger wird es beim Dach: hier müssen die 45o Kanten genau aufeinenader passen. Am besten setzt man diese Platten zu zweit an. Nach dem Aufsetzen der verleimten Kanten wird auch hier mit Nägeln fixiert.
Wer kein imprägniertes Holz verwendet hat, muß einen Wetterschutz auftragen. Wir verwenden Klarlack, man kann natürlich auch farbige Lacke benutzen oder das Dach sogar mit etwas Dachpappe schützen.
Ob bunt oder Naturholzlook – den Vögeln dürfte es egal sein. Sie finden im Winter darin Schutz und vor allem natürlich Futter.
Im Winter, wenn man viel Zeit im Haus verbringen muss, könnt ihr schon für das nächste Frühjahr vorplanen und mit Hilfe der Eltern einen Nistkasten für Vogelfamilien bauen.
In den Nistkästen wollen aber nur bestimmte Vogelarten wohnen, nämlich die Höhlenbrüter. Aber sogar die Höhlenbrüter brauchen verschiedene Nistkästen. Wir versuchen eine Meisenhöhle zu bauen, in der Blau-, Hauben-, Sumpf- und Tannenmeisen nisten, in der aber, wenn man das Einflugloch von 26 mm auf 32 mm Durchmesser vergrössert, auch Kohlmeisen, Kleiber und Gartenrotschwänze ihre Jungen aufziehen können.
Für das Vogelhäuschen braucht man 2 cm dicke Bretter, am besten aus Kiefern- oder Fichtenholz, das innen rauh und ungehobelt sein muss, damit die kleinen Vögel die Höhle gut verlassen können.
Wenn der Nistkasten lange schön bleiben soll, kann man die Einzelteile, bevor sie zusammen genagelt werden mit Holzschutzmittel streichen. Man darf ihn dann allerdings erst aufhängen, wenn er getrocknet ist und nicht mehr nach der Farbe stinkt. Man malt also die Maße und Umrisse wie in der angegebenen Bastelanleitung mit einem Bleistift auf das Holz und sägt alle Teile an der Linie entlang aus.
Zum Aussägen des Fluglochs bohrt man an der aufgezeichneten Linie mit dem Bohrer ein Loch und sägt dann mit der Stichsäge das Stück ganz heraus.
Sehr bald im Frühjahr muss ein guter Platz für die Nistgelegenheit gesucht werden. Die Häuschen sollten an einem nicht zu sonnigen, geschützten Ort und mindestens 3 m über dem Boden aufgehängt werden. Günstig ist es auch, wenn das Flugloch nach Südosten zeigt. Bald werden sich nun die ersten Vögel einfinden, um in ihre Wohnung einzuziehen.
Jeden Herbst, im September oder Oktober muss man die Nistkästen sauber machen. Dazu holt man sie von ihrem Platz herunter und kratzt das leere Nest mit einem Löffel o. ä. aus dem Kasten. Wenn das Häuschen sehr schmutzig ist, kann es auch mit einer Bürste geschrubbt werden. Dann hat die Vogelfamilie auch im nächsten Jahr wieder eine tolle Wohnung und kommt sicher wieder gern in euren Garten.