Tolle Tipps:

So bastelst du

im Sommer

Plasiksaxofon aus Hausmüll

Heute basteln wir etwas ganz Besonderes.
Im normalen Hausmüll finden wir eine ganze Reihe von praktischen Gegenständen, aus denen man hervoragend ein Musikinstrument bauen und damit eine tolle Müll-Samba oder Abba's Greatest Hits spielen kann.

Guck' mal nach im gelben Sack und schaue, ob du folgende Gegenstände findest - du brauchst:

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Was du sonst noch brauchst, findest du nicht im Müll, sondern in der Werkzeugkiste:


Natürlich brauchst du auch Werkzeug. Es reichen:

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Zuerst nimmst du die Schere und schneidest in die Plastikflasche eine Schallöffnung auf der Vorderseite. Aus dem schwarzen und weissen Plastikband kannst du Verzierungselemente ausschneiden und damit die Flasche bekleben. Das Innere der Flasche kleidest du auch mit dem schwarzen Klebebband aus (Das macht zwar den Ton nicht schöner, doch sieht das einfach super aus).
Und schon ist der Schalltrichter fertig.


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Das Röhrchen soll ganz am Schluss oben an die Flasche angesetzt werden. Darum musst du den Boden des Röhrchens mit der Schere vorsichtig wegschneiden. Wenn du Glück hast, passt das Rohr nachher genau auf die Schrauböffnung der Flasche. Ansonsten hilft Klebeband beim Fixieren


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Am oberen Ende (der dem Schaltrichter abgewandten Seite) des Röhrchens schneiden wir ein kleines Loch in die Seitenwand. Dort befestigst du das Mundstück aus einer (sauberen!) abgesägten Filzstifthülse (ca. 5 cm lang).


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Jetzt schneidest du aus der Cellophanverpackung (z.B. von alter Zigaretten- oder Pralinenschachtel) die Membran des Saxofons. Das ist der eigentliche Klangerzeuger. Mache sie etwas größer als den Durchmesser des Rohres und klebe diese Membran - nur leicht gespannt, damit sie nachher gut schwingt - mit Tesafilm auf die obere Öffnung. Achte auch darauf, dass keine Luft seitlich entweichen kann.


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Jetzt kannst du den Mundstück-Schaft mit dem Schalltrichter verbinden.
Die Länge des Schaftes ist übrigens nicht unwichtig für die Klangeigenschaften des Saxofons. Du kannst ja mal experimentieren. Wenn wir jetzt in das Mundstück ganz normal sprechen oder singen, sollte das charakteristische, sonore Brummen des Plastiksaxofons zu hören sein. Hier der Link zum Soundcheck: Charlie Brown, geblasen auf dem Plastiksaxofon.
W enn du mit dem Klang auf Anhieb noch nicht so recht zufrieden bist, solltest du an der Membran noch Veränderungen vornehmen!


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Das fertige Plastiksaxofon, von vorn und liegend. Ich habe hier den Schaft nochmal mit einer alten Filmdose aus Plastik verlängert.

Viel Spaß beim Basteln und Musik machen!
(Und euren Eltern wünsche icht Nerven wie Drahtseile!)

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