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Berichte über den öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzungen

Anträge an den Gemeinderat

Berichte von Jugendversammlungen

Informationsveranstaltungen der Gemeinde

Bericht über die Gemeinderatssitzung vom

TOP 1: Sitzungsniederschrift | TOP 2: Bauanträge | TOP 3: Haushaltssatzung | TOP 4: Saalgebäude | TOP 5: Satzung | TOP 6: Sonstiges | TOP 7: Informationen

Anwesend:
Alle außer Entschuldigte
Entschuldigt:
Schmuttermair, Stegmüller
Gäste:
zahlreiche Bürger, Hr. Tauber VG Welden

TOP 1: Anerkennung der Sitzungsniederschrift vom

TOP 2: Bauanträge, soweit rechtzeitig eingegangen

  1. Antrag auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Eichenstraße 19

    Die Unterlagen werden ausgegeben. Da das Bauvorhaben in vier Punkten von den Vorgaben des Bebauungsplans abweicht sind Befreiungen in diesen Punkten erforderlich:

    Dem Bauvorhaben wird das gemeindliche Einverständnis bei einer Enthaltung erteilt.

  2. Es sind keine weiteren Bauanträge eingegangen.

TOP 3: Entwurf der Haushaltssatzung 2010 zur Vorberatung

Kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Änderungen:

Der starke Rückgang der Einnahmen aus Einkommen- und Gewerbesteuer wirkt nebenbei auch positiv durch:

  1. Leicht abnehmende finanzielle Belastung durch niedrigere Kreisumlage (Geld, das Emersacker in den Topf zahlen muss)
  2. Leicht gestiegene Schlüsselzuweisungen (Geld, das Emersacker aus dem Topf bekommt)

Fazit: Finanziell wird es eng.

Einige Zahlen ohne Gewähr:

Ausgabenseite:

Einnahmenseite:

Geschätzte Einnahmen aus Einkommensteuer:
432.000 €
Geschätzte Einnahmen aus Gewerbesteuer:
200.000 €
Schlüsselzuweisungen:
275.000 € (+200.000 €)

Unter dem Strich:

Kassenüberschuss:
31.000 € (früher 300.000 - 500.000)
Neuverschuldung:
1.100.000 €
Schuldenstand:
687.000 €
Prokopfverschuldung (+250%):
1.248 € je Einwohner

Fragen und Antworten rund um den Haushaltsentwurf:

Waibel: Im Entwurf stehen 48.000 € für die Anschaffung von Feuerwehrfahrzeug und Notstromaggregat, laut Gemeinderatsbeschluss sollten aber nur 6.000 € übernommen werden?

Müller: Für den Kauf gibt die Feuerwehr der Gemeinde 39.000 € als Spende, die Einnahme wird an anderer Stelle verbucht. Der Preis des Aggregats steht noch nicht fest.

Leib: Worin genau bestehen die Verbesserung bei der Wertstoffsammelstelle?

Müller: Die Kosten in diesem Punkt entstehen durch die bereits beschlossene Teerung und die Materialkosten für den Lagerplatz (Splitt, Rohre).

Leib: Warum verdoppelt sich der Ehrensold für Altbürgermeister Alois Heim?

Tauber: Weil Hr. Heim das 60. Lebensjahr erreicht hat.

Leib: Warum werden die Kosten für den Erdgasverbrauch jetzt niederiger angesetzt?

Tauber: Grund ist die Tarifsenkung im letzten Jahr; da es sich hier um Abschlagszahlungen handelt und der Verbrauch immer erst im Nachhinein fest steht sind die Kosten nur schwierig ein zu schätzen.

Leib: (Zu den ausgewiesenen Kosten für die Erstellung der Dorfchronik) Wer arbeitet an der Chronik?

Müller: Altbürgermeister Heim. Achtzehn Urkunden aus dem Jahr 1500 mussten aus dem Althochdeutschen von Fachleuten übersetzt werden. Aus diesen Urkunden ergibt sich, das Emersacker damals geteilt war und zwei Besitzern gehörte. (Einwurf Neher: "Emer und Acker!" - Gelächter)

Leib: Jugendarbeit scheint, finanziell betrachtet, ein Stiefkind zu sein!

Müller: Jugendarbeit findet in Emersacker traditionell in den Vereinen statt. Aber ja, sie sollte intensiviert werden.

Knöpfle: Warum sind die Tariflöhne im Kindergarten jetzt höher?

Tauber: Weil jemand von der Kinderkrippe in den Kindergarten gewechselt ist.

Leib: 30.000 € für die Pflege der Parkanlagen und öffentlichen Grünflächen sind ganz schön viel!

Müller: Die Kosten werden nach Arbeitszeitstunden-Nachweis abgerechnet.

Leib: Ist Grund von der Kirche oder der Schule mit dabei?

Müller: Kirchengrund ja, Schulgrund nein.

Leib: 10.000 € für den Dorfmittelpunkt, was hat man sich darunter vorzustellen?

Müller: Mittel für Dorferneuerung, wurden bisher nicht verwendet.

Hr. Tauber will zur nächsten Sitzung den Entwurf beschlussfertig ausarbeiten.

Auf die abschließende Frage von Gemeinderat Waibel, ob die Kalkulation denn insgesamt nicht etwas zu optimistisch sein könnte, antwortet Müller, die Kneippanlage sei ein "Wackelkandidat" und werde gestrichen, falls es eng wird.

Müller macht den Vorschlag, Herrn Tauber zuliebe den Punkt 5 vor zu ziehen.

TOP 5: Satzung über die Erhebung von Beiträgen zur Deckung des Aufwands für Straßen, Wege, Plätze, Parkplätze, Grünanlagen und Kinderspielplätze (Ausbaubeitragssatzung)

Die Ausbausatzung aus dem Jahr 1987 entspricht nicht mehr der geänderten Gesetzeslage. Die vorgeschlagene Fassung legt einige Definitionen und die prozentuale Beteiligung der Gemeinde neu fest. Der anstehende Ausbau der Jägergasse ist äußerer Anlass für die Satzungsänderung. Beschlussvorschlag: Der vorgelegten Fassung wird zugestimmt.

Einstimmig beschlossen.

TOP 4: Umbau des Saalgebäudes

Zu dem am 19. Januar angesetzten Treffen, an dem auch ein Vertreter des Landesamts für Denkmalpflege teilnimmt, möchte Müller aus taktischen Gründen und auf Anregung von Architekt Mehner lieber mit kleiner Besetzung anrücken. Das LAvDP möchte möglichst viel der alten Bausubstanz erhalten:

Die Genehmigung der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durch das Landratsamt kann erst nach Eingang der Stellungnahme des LAvDP erfolgen.

TOP 6: Sonstiges

TOP 7: Informationen